Finanzierung

LaLibertad bedeutet Freiheit – wir verstehen das auch als Freiheit von den Zwängen des Markts. Überall wo Preisschilder bestimmen, ob jemand Hunger und Durst stillen oder sich bilden kann, da sind die Menschen nicht frei. Auf dem LaLibertad-Festival gibt es deshalb keine Eintrittsgebühr. Weil aber so eine große Veranstaltung trotzdem Geld kostet, muss es einen anderen Weg geben, wie alle gemeinsam die Kosten tragen können. Bei uns heißt dieser Weg „Magic Hat“.

Regelmäßig geht ein großer Hut herum, in den jede/r so viel Geld hineinlegen kann, wie sie oder er leisten kann und möchte. Zehn bis zwanzig Euro pro Tag und Person brauchen wir, um die drei Mahlzeiten für jede*n Besucher*in finanzieren zu können. Damit alle nachvollziehen können, wie gut das funktioniert, gibt es das großes Spenden-Barometer. Der linke Pfeil zeigt, wie viele Besucher*innen auf dem Platz sind – der rechte, wie viel noch Geld benötigt wird, um sie zu versorgen.

Ursprünglich kommt die Idee von den Rainbow-Gatherings – den Treffen der Regenbogenfamilie, die ohne jede Hierarchie an abgeschiedenen Orten in der freien Natur stattfinden. Dazu gehört auch unser Welcome-Center, an dem sich alle Besucher/ innen informieren können, welche Aufgaben eine Lösung suchen, wo Hilfe gebraucht wird und welche Angebote es gibt. Und als drittes das Hauptfeuer, das immer brennt und an dem wir uns für unsere Plena treffen.

Funktionieren kann unsere Idee von Freiheit aber nur, wenn alle Menschen auf dem Festival mitspielen, wenn sie am Feuer miteinander reden und am Welcome-Center schauen, wo sie gebraucht werden. Und wenn sie Geld in den Magic-Hat geben.

magic-hat

Alle ausgeschriebenen Richtwerte für das, was ihr esst und trinkt, decken in den meisten Fällen gerade die Kosten für die Sache selbst.

Falls wir Gewinne erzielen würden, werden diese in zukünftige La Libertads gesteckt. Jedoch haben Vorjahresüberschüsse allein noch nie gereicht, um euch ein La Libertad mit free food zu bieten. Gemeinsam schaffen wir das, Ehrenamt und „Lust auf zupacken“ lebe hoch!

Also seid bitte solidarisch: bringt bitte keine Getränke mit, sondern kauft sie bei uns!

Die Menschen auf dem Platz beteiligen sich ehrenamtlich – wir nehmen keinen Eintritt und schließen so niemanden aus. Spenden sind aber essentiell, um auch für die nächsten Jahre das La Libertad sichern zu können.